Die Klasse 7b des OGW hat am 30.4. an einer trinationalen Feier zum dreißigjährigen Bestehen der Kinderrechtskonvention in Hésingue teilgenommen.

30 Jahre UNO-Kinderrechtskonvention – dieses bedeutsame Jubiläum haben die Organisatoren des Projekts P’tit Citoyen im elsässischen Hésingue zum Anlass genommen, die jungen Einwohner und Einwohnerinnen des Dreiländerecks am 30. April über ihre Rechte aufzuklären. Über 500 Schüler und Schülerinnen aus ca. 10 Schulen aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich lernten bei einem von der UNICEF und anderen namhaften Organisationen unterstützten trinationalen Workshop im Kulturzentrum „La Comète“ auf spielerische Art und Weise den Umgang mit schönen, aber auch mit ernsten Themen in Bezug auf Kinderrechte.

Mit dabei war auch die Klasse 7b des französisch-bilingualen Zugs des Oberrhein-Gymnasiums in Weil am Rhein. Zunächst hatte die 24-köpfige Gruppe gemeinsam mit ihren Lehrern Barbara Krumbein und Philipp Koch sowie der am OGW tätigen Fremdsprachenassistentin Agathe Ropars aus Frankreich Plakate zum Thema ‚Missachtung von Kinderrechten in der heutigen Welt‘ erstellt. Mit diesen Plakaten im Gepäck fuhren die Schüler am Dienstagnachmittag nach Hésingue, um dort im Rahmen des trinationalen Workshops ihre Arbeiten vorzustellen und an verschiedenen Stationen mehr über das Thema Kinderrechte zu erfahren, wobei die Veranstaltung gänzlich auf Französisch stattfand, sodass die deutschen Schüler nicht nur einen inhaltlichen, sondern auch einen sprachlichen Gewinn aus ihr ziehen konnten.

Die Auswahl an möglichen Aktivitäten war dabei ebenso groß wie die Zahl der verschiedenen Organisatoren, die von klassischen Kinderrechtsorganisationen wie der UNICEF über die Region der Agglomeration St. Louis bis hin zu Polizei, Philosophen oder Künstlern reichten. So konnten die Kinder z.B. selber Papier recyceln, um für die Notwendigkeit des Umweltschutzes für ein zukünftiges Leben in einer gesunden Natur zu sensibilisieren; eine französische Geschichtenerzählerin präsentierte auf lebendige Art und Weise ungarische und orientalische Geschichten über das Thema Freundschaft; die Gendarmerie führte einen Workshop über sicheres Verhalten im Straßenverkehr durch, während am Philosophen-Stand darüber diskutiert wurde, warum trotz aller Verschiedenheiten alle Menschen gleich sind bzw. gleiche Rechte haben.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein kostenloses „goûter“ (Vesper), das den Schülern und Schülerinnen Energie für den Rückweg gab. Außerdem gab es für jeden Teilnehmer einen vom Europarat entworfenen „Pass der Kinderrechte“, der noch einmal die wichtigsten Aspekte der Kinderrechtskonvention zusammenfasst, anschaulich illustriert und seine Besitzer zur individuellen Gestaltung des Passes einlädt.

Insgesamt handelte es sich um eine Veranstaltung, welche die OGW-Schüler nicht nur für das Thema Kinderrechte sensibilisierte sowie die Anwendung der französischen Sprache in einem authentischen kommunikativen Kontext ermöglichte, sondern die sie auch die Bedeutung und Fruchtbarkeit einer europäischen Zusammenarbeit erfahren ließ.

 

 

 

 

 

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