Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Sechs Millionen Juden, aber auch andere Personengruppen wie z.B. Homosexuelle, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Slawen, Zwangsarbeiter, politisch Gefangene, Kranke und Behinderte wurden Opfer des NS-Regimes.

Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Sechs Millionen Juden, aber auch andere Personengruppen wie z.B. Homosexuelle, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Slawen, Zwangsarbeiter, politisch Gefangene, Kranke und Behinderte wurden Opfer des NS-Regimes.

Erinnern heißt verändern – das OGW erinnert diese Woche an die Opfer des Holocaust und die Befreiung von Auschwitz.

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz befreit. Über 1,5 Millionen Menschen starben zwischen 1940 und 1945 in diesem Lager. Der Tag der Befreiung von Auschwitz ist heute der Gedenktag für alle Opfer des NS-Regimes. 6 Millionen Juden starben

Am OGW finden in unterschiedlichen Fächern Aktionen anlässlich des Gedenktages statt.

Ziel der Aktion ist es, die Thematik nicht geschichtlich engzuführen, sondern die aktuelle Bedeutung der Themen Rassismus und Antisemitismus hervorzuheben. In unterschiedlichen Fächern und unter unterschiedliche Perspektiven beschäftigen sich Lerngruppe mit unterschiedlichen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

In Klasse 12 wird im Fach Geschichte das Phänomen der Holocaustleugnung thematisiert.

Die Klasse 11 hat die Möglichkeit, zwischen zwei Perspektiven zu wählen. Zum einen eine geschichtliche Perspektive, bei der sich die Schüler*innen mit Auschwitz auseinandersetzen.

Den ersten Impuls stellte das Auschwitzalbum dar, eine Multimediaausstellung von der Ankunftssituation in Auschwitz. Das Album ist das einzige bildliche Zeugnis vom Ankunftsprozess im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

https://www.yadvashem.org/yv/de/exhibitions/album_auschwitz/multimedia.asp

Im zweiten Schritt setzten sich Schüler*innen mit der Dokumentation „Junge Muslime in Ausschwitz“ auseinander, die muslimische Jugendliche bei ihrer Exkursion in das Konzentrationslager Auschwitz begleitet. Bereitgestellt wird die Dokumentation vom Video-Kanal der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

https://www.youtube.com/watch?v=FIPKv6lG5NI&feature=emb_title

Wem die Bilder von Auschwitz zu tief unter die Haut gehen, kann eine andere Thematik wählen. Alternativ haben die Schüler*innen die Möglichkeit, die Frage zu bearbeiten: Warum sollen wir uns denn erinnern? Interessante Impulse gibt dafür der Erinnerungsraum in Hanau, der zur Aufarbeitung des rassistischen Anschlags in Hanau entstanden ist und den Titel trägt: „Erinnern heißt verändern“ .

Die Klasse 10 erfährt in Religion und Ethik, wie deutsche jüdische Jugendliche heute leben und wie jüdischen Jugendliche Antisemitismus im Alltag erfahren.

Schüler*innen der 6. Klassen beschäftigen sich in Ethik und Religion mit rassistischem Verhalten im Sport und kommen über ihre eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung ins Gespräch.

Die zahlreichen Ergebnisse der Schüler*innen werden in einer kleinen Ausstellung präsentiert – sobald die Schule wieder öffnet. Außerdem folgen weitere Aktionen zum Thema.

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