Wie schon in den vergangenen Jahren hat die Nachhaltigkeits- und Fairtrade-AG des OGW im Quartierstreff August-Bauer-Straße in Weil am Rhein eine Kleiderbörse veranstaltet, die auch dieses Jahr auf großes Interesse stieß. Schon beim Weihnachtsbasar des Gymnasiums hatte die AG eine schulinterne Kleiderbörse veranstaltet, während der Schüler und Eltern Kleider abgeben und kostenlos mitnehmen konnten. Die übrig gebliebenen Kleidungsstücke wurden nun am 30. Januar in einer öffentlich beworbenen Börse einem größeren Publikum angeboten, außerdem kamen nach einem weiteren Spendenaufruf noch zahlreiche weitere Kleiderspenden von Schülern, Lehrern und Eltern hinzu. Die Tische, auf denen die Kleider im Quartierstreff auslagen, waren so sehr gut gefüllt.
Zahlreiche Besucher, darunter auch viele junge Leute, wurden fündig. Parallel dazu boten AG-Mitglieder auch fair gehandelte Produkte sowie frische Waffeln aus fairen Zutaten zum Verkauf an.
Diese Kleiderbörse ist ein gelungenes Beispiel für die generations- und institutionsübergreifende Kooperation im Quartier, wurde diese Börse logistisch und praktisch doch stark von Brigitte Lill, der Leiterin des Quartierstreffs, und ihrem Team, allen voran Andrea Wikmann, unterstützt.
Die Nachhaltigkeits- und Fairtrade-AG des Oberrhein-Gymnasiums hat sich zum Ziel gesetzt, die am Schulleben Beteiligten für die Ungerechtigkeiten im Welthandel und die kritische Lage der durch menschliche Aktivitäten gefährdeten Natur unseres Planeten zu sensibilisieren. Da die Kleidungsindustrie eine der umweltschädlichsten Industrien überhaupt ist, ermöglicht eine Börse wie diese Kleidern ein zweites Leben und kann damit dazu beitragen, dass weniger neue Kleidung produziert bzw. alte Kleidung weggeworfen wird. Die jetzt noch übrige Kleidung wird dem Kleiderladen des Deutschen Roten Kreuzes in Lörrach gespendet.