Am Dienstag, den 20. Januar kam Immo Sennewald ans OGW. Der Schauspieler und Theaterregisseur verbrachte die erste Hälfte seines Lebens in der DDR und war durch seine berufliche Laufbahn im audiovisuellen Bereich selbst mit der Zensur der DDR konfrontiert, bis er schließlich in den Westen fliehen konnte. Als Zeitzeuge erzählte er von seinen Lebenserfahrungen und beantwortete Fragen der Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12. Dieser Rückblick auf persönliche Erfahrungen eignete sich besonders gut, um eine schmerzhafte Geschichte aus der jüngeren Vergangenheit Deutschlands zu veranschaulichen, die unsere Schüler, die im 21. Jahrhundert geboren sind, hauptsächlich aus dem Unterricht oder aus erfundenen Werken kennen. Darüber hinaus ging es auch darum, die Schüler zum Nachdenken über die Begriffe Meinungsfreiheit, Unsicherheit des Friedens und länderübergreifende Freundschaft anzuregen.